Werner Reiterer: Raw Loop | 22.04.08 - 29.06.08 | Speed Art Museum, Louisville. [Biografie] Im Gegensatz dazu steht der “illusionistisch” motivierte Raum herkömmlicher Ausstellungsarchitekturen wie Kunstvereine, Museen und Galerien, die man als “geschützte” Räume, außerhalb des “Realraums” bezeichnen kann. Mehr oder weniger alle Ereignisse in diesen Räumen werden von Besuchern als “Kunst” wahrgenommen. Die Zielgruppe lässt sich hier auf kunstinteressierte Personen einschränken. Das künstlerische Potential im öffentlichen Raum resultiert aus oben angeführten Wahrnehmungsdifferenzen. Um diese “abschöpfen” zu können bedarf es der Entwicklung einer situationsbedingten “Grammatik” des Kunstwerks. Kunst im öffentlichen Raum funktioniert also größtenteils nach anderen Parametern als Kunst im “White Cube”. Eines der größten Missverständnisse vieler KünstlerInnen ist die Annahme, es würde ausreichen, Kunstwerke im konservatorischen Sinne “außenraumtauglich” zu machen. Zahlreiche Beispiele solch belangloser und überflüssiger Springbrunnen, Statuen und Behübschungen finden sich im städtischen wie ländlichen Raum.
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Thomas Ruff
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John Baldessari
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Bruce Nauman |
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Tags:
Ausstellung,
Biografie,
Louisville - USA,
Speed Art Museum,
Werner Reiterer
Geschrieben am Dienstag, 22. April 2008
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