Doch erzählte man mir noch andere Geschichten über den Architekten Fabiani, der ein aus Kras gebürtiger Slowene war. Man sagt, daß er mit Franz Ferdinand verkehrte, bevor jener nach Sarajevo ging, das Rad der Geschichte anzutreiben. “Was für ein seltsamer Mann!”, dachte ich bei mir, als ich sagen hörte, daß auch der zukünftige Führer des Dritten Reichs in dessen Wiener Atelier gearbeitet habe; und daß Fabiani - in seiner Qualität als ehemaliger Meister - sich persönlich an ihn gewendet habe, damit Stanjel, sein Geburtsort, den von den Nazis gelegten Feuersbrünsten entginge. Als ich ein Kind war, wußte ich davon nichts, und selbst jetzt noch ziehe ich es vor, jene Bilder zu fliehen, wenngleich ich weiß, daß sie meinem Vergessen widerstehen werden. Jene unglaublichen Geschichten kommen mir beim Gesang des Windes wieder in den Sinn, wenn dieser die Musik in e-Moll, welche die Wiege meines früheren Lichts umwob, an andere Orte weht (verweht?).
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Thomas Ruff
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John Baldessari
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Bruce Nauman |
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Tags:
Architektur,
Fabiani,
Sarajevo
Geschrieben am Montag, 21. April 2008
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